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Reorganisation der Schuldenstruktur
Die weltweite Finanzkrise hält die Wirtschaft und natürlich jeden einzelnen Verbraucher in Atem. Doch nicht diese weltweite Finanzkrise, die im letzten Jahr voll durchschlug, ist nur als Auslöser einer dramatisch zunehmenden Überschuldung zu sehen. Finanzielle Schieflagen steigen jährlich an, nicht nur in Deutschland.
Schuldner haben sich aus welchen Gründen auch immer übernommen. Oft bleiben kalkulierte Mieteinnahmen aus dem zuerst so lukrativ erscheinenden Immobilien-Arrangement aus oder die wirtschaftliche Schwäche des Schuldners trägt zu diesem Dilemma bei. Oft kommt dann auch noch beides zusammen. Ratenzahlungen geraten in Verzug. Die Banken schicken Mahnungen. Der Weg in die Insolvenz droht unaufhörlich voranzuschreiten. Die scheinbar übermächtigen Kreditinstitute machen mächtig Druck. Die Zahlungsverpflichtungen wachsen dem Schuldner über den Kopf. Resignation ist häufig die Folge. Allerdings muss dieses Horrorszenario nicht sein.
Zwangsversteigerung
und Insolvenz müssen nicht sein
Nicht erst seit der Finanzkrise ist das Thema Überschuldung allgegenwärtig. Diese Problematik greift nicht nur in Deutschland, sondern weltweit immer häufiger um sich. Die Zahl der Insolvenzen – vor allem im privaten Bereich – steigt von Jahr zu Jahr.
Die Gründe für eine Überschuldung sind breit gefächert. Doch welche Gründe zu dieser zweifelsohne äußerst unangenehmen Lage geführt haben, sind nicht entscheidend. Für die Schuldenfrage sollte die Schuldfrage keinen Einfluss haben, außer es können juristische Konsequenzen ins Spiel gebracht werden.
Viel entscheidender ist eine signifikante Gemeinsamkeit vieler Schuldner: Das zu späte Handeln hat sie in eine fast aussichtslose Situation gebracht. Jammern hilft da wenig. Ein Konzept muss her, um das gestrandete Schiff wieder in ruhigeres Fahrwasser leitet.
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